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Ferien Sommer 2017

Buchung und weitere Informationen:

Gehörlosen Tauchen mit Gebärdenunterstützung

 

DEVIL DIVERS bietet für Menschen, die Gehörprobleme haben, Tauchunterricht mit Unterstützung von Gebärdensprache an!
Wir  unterstützen nach den nach DGS * der Deutschen Gebärden Sprache.
Unter Wasser haben Taucher grundsätzlich Probleme, sich verständlich zu machen.

Es sei denn, sie sind gehörlos.

... Unter Wasser funktionieren  die menschlichen Stimmbänder nicht, und Technik, die dieses Problem umgeht, ist für Normalverbraucher nicht so leicht,  oder gar unerschwinglich. In anderen Worten, Hörende werden plötzlich in die Rolle eines  Stummen zurückgeworfen.

Taucher bedienen sich  für die wirklich lebensnotwendigen Konzepte,  international standardisierter Handzeichen.

Beispiele dazu: „Okay“, "Luft geht zu Ende", , "Bereit zum Abtauchen?", usw. Aber über diese Handkomunikation hinaus bleibt ihnen nur der umständliche Griff zur Unterwasserschreibtafel.

Wieviel einfacher ist es da doch für Gehörlose, die sich der Gebärdensprache bedienen können!

Der gesamte Gedankenaustausch zwischen den versierten Tauchpartnern, hat so weniger Zeit in Anspruch genommen als das Kritzeln auf die Schreibtafel

Und das trotz der Tauchermaske, dem Atemregler, die es  einem unmöglich machen, Mimik und Mundbild zu sehen, und trotz der dicken Neoprenhandschuhe, die wir alle als Schutz gegen das kalte Wasser tragen.

 

Grundsätzliches Gedankengut

Interessante Aspekte und Überlegungen, die für alle Taucher von Vorteil wären. Gebärdensprache eine Herausforderung für Alle.
Dies bringt mehr Sicherheit und vor allen schnelleren Kommunikationsaustausch unter Wasser. 

Was Brauchst  Du dafür?

Wie üblich....

  • Etwas Mut
  • Spass am Tauchsport
  • Ärztliches Attest
  • mind. 10 Jahre
  • Geistige und körperl. Fitness
  • Schwimmfertigkeiten

+++ Tauchkurse-Angebote , siehe unsere HP +++

 

Für Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung

 

 

Stellungnahme vom Deutschen gehörlosen Sportverband

In einer Welt, deren Kultur auf der Lautsprache gründet, bilden Gehörlose und Menschen mit Hörbehinderung eine Gemeinschaft mit eigenem Selbstverständnis und mit einem unabhängigen kulturellen und sprachlichen Hintergrund.

Der Sport hat in dieser Gemeinschaft schon früh eine Rolle gespielt. Lange Zeit ausschließlich im Ehrenamt und mit geringfügiger finanzieller Unterstützung durch Dritte, ist es einer vergleichsweise kleinen Minderheit gelungen, innerhalb kurzer Zeit ein strukturiertes Sportwesen aufzubauen, das eine solide Grundlage für eine fortschreitende Entwicklung bildete. Es bleibt erstaunlich, mit welcher Zielstrebigkeit, sowohl innerhalb Deutschlands als auch auf internationaler Ebene, ein organisiertes Sportwesen vorangetrieben und der Behindertensport initiiert wurde, als in der ganzen Welt an Behindertensport noch gar nicht gedacht wurde. Die heutige Professionalität und die Leistungen im Gehörlosen Spitzensport sind das Ergebnis von einem Jahrhundert konsequenter Integrationsarbeit.

Um Chancengleichheit im Wettkampf zu gewährleisten und der spezifischen Sinnesbeeinträchtigung sowie der steigenden Anzahl der Athleten und Athletinnen weltweit gerecht zu werden, haben sich gehörlose und hörbehinderte Menschen zu Organisationen und Verbänden zusammengefunden, die einen strukturierten und offiziell anerkannten internationalen Sportbetrieb gewährleisten. Genauso wie im Sport der Hörender betreiben Gehörlose und Menschen mit Hörbehinderung ihren Sport mit dem erklärten Ziel, mit Spitzenleistungen auf internationalem Niveau Maßstäbe zu setzen und ebenso messen sie sich in einem von nationalen und internationalen Sportverbänden strukturierten Wettkampfsystem bei Europa- und Weltmeisterschaften und den Deaflympics, den vom IOC anerkannten Olympischen Spielen der Gehörlosen. Der Zusammenschluss der Nationalverbände unter ihren Kontinentalverbänden und dem Weltverband gibt den sportbegeisterten hörbehinderten Menschen die einmalige Gelegenheit, sich auf internationaler Ebene zu messen, große Erfolge zu feiern und ihr Land zu vertreten.
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