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Ferien Sommer 2017

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Behindert und dann auch noch tauchen!? 

Geht denn das überhaupt?

Diese Fragen, die immer wieder kritisch und misstrauisch gestellt werden, sind mit einem eindeutigen "JA" zu beantworten!
Gerade für behinderte Menschen hat Tauchen immense Vorteile - es hilft der Entwicklung und Aufrechterhaltung:

  • der einzelnen Bewegungsfunktionen
  • des Muskelgewebes
  • der Koordination
  • der Atmung

So erleben beispielsweise Rollstuhlfahrende beim Tauchen sprichwörtlich eine echte, ungeahnte Bewegungsfreiheit in einer neuen Dimension! Für viele erwies sich Tauchen ebenso als unschätzbare Therapie bei der Wiedereingliederung in einem Ausmaß, das mit herkömmlichen Bewegungstherapien kaum zu erreichen ist - dies wird auch eindrucksvoll in einer Pilotstudie "Tauchen mit Querschnittsgelähmten" der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie belegt.

Die dort gemachten Erfahrungen und Schilderungen der Betroffenen können wir aus eigenem Erleben und Gesprächen mit anderen behinderten Tauchern nur bestätigen.

Zusammenfassend kann also festgestellt werden:

Tauchen ist für behinderte Menschen der Integrationssport schlechthin!

Wir möchten behinderte Menschen dazu ermutigen und motivieren, das wunderbare (Körper-)Gefühl des gewichtslosen Dahinschwebens in einer faszinierenden Unterwasserwelt für sich zu entdecken und lieb zu gewinnen!
Steigt mit uns ab in das Reich der Tiefe!

Behindertentauchen ist das Sporttauchen behinderter Menschen, die trotz Behinderung Tauchen lernen und weltweit anerkannte Qualifikationen erwerben können.

Die Ausbildungsanforderungen sind gegenüber den Nichtbehinderten keineswegs verringert, sondern eher erhöht. Der Grund liegt darin, dass trotz möglicherweise eingeschränkter Fähigkeiten des Tauchschülers der gleiche Sicherheitsstandard wie bei einem nichtbehinderten Gerätetaucher einzuhalten ist. Der betroffene Schüler muss also zum Teil andere, schwierigere Techniken erlernen, um sicher tauchen zu können. Jede Ausbildung eines behinderten Sporttauchers wird dadurch individuell.

Teil des Sicherheitskonzeptes ist die korrekte Einstufung des behinderten Sporttauchers. Es gibt Taucher, die im Notfall sich selbst und dem Tauchpartner helfen können, solche, die nur sich selbst helfen können und solche, die sich im Notfall nicht selbst helfen können. Davon hängt insbesondere die erforderliche Zahl und Qualifikation der Tauchbegleiter ab. Tauchbegleiter für Behinderte sollten idealerweise erfahrene Sporttaucher mit einer entsprechenden Zusatzausbildung sein, in der die künftigen Begleiter auf die Besonderheiten des Tauchens mit Behinderten vorbereitet werden. Als Ausbilder für Behinderte und ihre Begleiter werden nur entsprechend geschulte Tauchlehrer zugelassen.


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